Über Stromausfälle, den Sommer und die unbändige Lust auf die Steiermark

Was lange währt wird endlich gut. Die Aufregung und die intensive Vorbereitung (nein, so etwas ist auch für uns keine Alltäglichkeit) haben sich gelohnt. Unser Sommerfest war auch trotz oder gerade wegen des überraschenden Stromausfalls ein voller Erfolg.

16 Hauben auf einen Fleck sieht man nicht alle Tage. Das dachten sich auch die rund 400 Gäste die mit uns auf Schloss Ottersbach, getreu unserem Credo "rare & real" den Sommer und die Vielfalt feierten. Und das unter durchaus erschwerten Bedingungen. Kurz nach 13:00 war die Lust am Feiern gerade erst entfacht, als plötzlich der Strom weg war. Und das gleich für mehrere Stunden. Aber wir wären keine Köche, würden wir mit solchen Situationen nicht umgehen können. Gemeinsam mit Schlossherr Christian Abel haben wir dem Unwetter und den Widrigkeiten getrotzt und an sechs Kochstationen unter anderem Steinschafbeuscherl, Schulter vom Zwergzebu, Bachsaibling mit Buttermilch, Mangalitza-Weißwürste, Paradeiser und Maisschweinschinken auf die Teller gebracht. Den passenden Wein zum Essen lieferten die Winzer Gerhard Wohlmuth, Erwin Sabathi, Ewald Zweytick, Katharina Lackner-Tinnacher, Christoph Neumeister, Sepp Muster, Armin Tement, Karl Schnabel, Ewald Tscheppe, sowie die Weingüter Adam-Lileg, Grabin, Warga-Hack, Gerngross, Lamprecht, Skringer, Felberjörgl, Potzinger, Schauer und Sternat-Lenz. Hochprozentiges kam von Aijst und Tinnauer, die Säfte vom Obsthof Dietrich aus Ehrenhausen. Das Bier steuerte die Naturbrauerei Gratzer aus Kaindorf bei. Allesamt südlich des 47. Breitengrades versteht sich. Die Liste derer die uns unterstützt haben ist lang, umso herzlicher sagen wir: "DANKE!" Denn Feste wie dieses verbinden und machen vor allen Dingen Lust auf mehr. In diesem Sinne freuen wir uns schon auf das nächste Mal und schwelgen mit den Bildern des ersten "47° Sommerfests" in Erinnerungen.